Historie/ Referenzen

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40 Jahre Höhenflug

Jubiläum der Flying Grandpas

Quelltext. Claudia Stock

Am Anfang stand ein motivationsproblem. 1964, als Sport in Deutschland eher “Leibesertüchtigung” und entsprechend “beliebt” war, sollte der Polizei- Nachwuchs dennoch zum Spass an - sagen wir mal: koordinierten Bewegungsabläufen angeregt weden. Kein leichtes Unterfangen zu einer Zeit, in der eine Eisenkugel mit Band, ein Medizinball und der berüchtigte Turnkasten quasi die einzigen Sportgeräte waren, eher dazu geeignet, sich großräumig zu verletze als sich zu “ertüchtigen”.

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Um die Polizeischüler (und Jungbeamten) in die Turnalle zu locken, musste ein probates Lockmittel her. Herbert Korth, Sportlehrer an der LPS Hamburg, fand eins - bestens geeignet, zahlreiche junge Anwärter zum Sport zu bewegen: das Trampolin. Wer auf die weißen Tücher wollte, musste zuerst in die “Folterkammer” zum Turnen also.
Eine Erpressungsmethode, die hervorragend funktionierte. Denn als im Frühjahr 1964 das “Internationale Jubiläumssportfest der Polizei” vorbereitet wurde, standen mehr als 400 Bewerber Schlange, um einer der 50 zu sein, die beim Trampolin- Synchronspringen teilnehmen durften.

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In züchtigen weißen Turnkombinationen übrigens, die eher an eine Wurstpelle denn an Sportkleidung erinnerten. Herbert Korth, heute über 80 Jahre alt, wählte die Besten aus - die Trampolingruppe der Hamburger polizei war geboren. In den folgenden sieben Jahren tingelte die Truppe - zunächst nur im norddeutschen Raum - von Polizeischau zu Polizeischau. So streng-schutzmännisch das Outfit der Trampolin- Springer dabei war - Uniform mit stets zugeknöpfter Jacke, weiße Dienstmütze - so unbürokratisch-gewagt war die Performance:
Salti mit und ohne Schrauben über bis zu sechs Motorräder, Höhenflüge über sieben Pferde der damals noch existierenden Reiterstaffel sowie Sprünge durch Feuerreifen jeder Größe und sogar durch eine Wand aus Flammen gehörten zum Standard-Repertoire der Korthnischen Truppe.

“Männer, die durchs Feuer gehen”, war denn auch der Slogan der Trampolingruppe.

Erste Fernsehauftritte, Gastspiele als Statisten in Kino- und TV-Produktionen sowie Auftritte in der Hamburger Staatsoper begleiteten die Karriere der Trampolispringer. Herberts Phantasie in Sachen “neue Wagnisse” war nahezu grenzenlos - frei nach dem Motto: Der Höhenflug ist erlernbar.

Zu seinem Grand Finale 1971 gab der Truppenchef noch einmal alles - dito die Trampolisten. Eine Sprungkombination aus Minitramp- Bock- Minitramp- Pferd- Minitramp- Matten (und das synchron auf zwei Bahnen!) ließ die Jungs zeigen, was sie konnten. Bis heute gilt der Aufbau der Geräte in dieser Form als weltweit einzigartig.

Als Herbert ging - Helmuth Tonne übernahm. Mit dem Leitungswechsel änderte sich auch das Programm. Jetzt sollte Sport mit (noch mehr) Spaß kombiniert werden; und fortan trat man in “Opa”-Sportkostümen im Stil der zwanziger Jahre auf. Die in diesem Outfit gezeigte Turnparodie rund um das Trampolin kam sowohl beim Publikum als auch bei den Medien großartig an und gab der Truppe ihren neuen Namen : The Flying Grandpas:

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Die fliegenden Opas tourten nicht nur in Deutschland, sondern auch ins Ausland: Auftritte in Belgien, Holland, Dänemark, Norwegen, Portugal und sogar den USA und Australien machten die Truppe weit über Deutschlands Grenzen hinweg bekannt.
Klarer Höhepunkt für alle Mitglieder war und ist die Teilnahme an der kanadischen Musikveranstaltung “ Nova Scotia International Tattoo” in Halifax. Inzwischen haben The Flying Grandpas bereits zum zehnten Male an diesem Event teilgenommen.

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Für Engagements wie Galaabende, Stadtteilfeste, Polizeishows, Tattoos, Hochzeiten oder ähnliche Feierlichkeiten, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll über Kontakte an unseren Leiter, Herrn Helge Sandrin.

Pressebericht aus Kanada

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Folgenden Brief erhielten die Flying Grandpas zu Ihrem Geburtstag aus Halifax/ Kanada. Ian Fraser ist der Produzent des International Nova Scotia Tattoo in Halifax.

Ian Fraser schreiben

Bergedorfer Zeitung vom 01.August 2005

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Auszug aus der Sportzeitung ADELAIDE Australien vom Mai 2006

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Auszug aus der Tagespresse in Halifax/ Kanada vom 7. Juli 2007

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Zeitungsausschnitt aus Neumünster vom November 2007

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Garmisch- Partener- Tageblatt vom 28.04.2008

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Tageszeitung Verden 11. Januar 2010

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